

Aufdachsysteme für Privat
Wieso eine Photovoltaikanlage?
Es gibt viele Gründe für eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach. Ein professionell installiertes System versorgt einen jahrelang mit 'sauberer' Energie - das bedeutet Energie, bei dessen Erzeugung es zu keinen CO2-Emissionen in die Atmosphäre gekommen ist.
Die Energie, die für den Produktionsprozeß einer PV-Anlage aufgebracht werden musste, ist viel geringer als die Energie, die im Laufe des gesamten Betriebes erzeugt wird. Die sogenannte 'Energy-Payback-Time' liegt Studien zugrunde im Bereich von Monaten bis zu ein paar Jahren.
Eine PV-Anlage erzeugt Strom dann, wann auch die Nachfrage am höchsten ist. PV-Strom ersetzt teuren Spitzenlaststrom und reduziert die Preise, die der Netzbetreiber für konventionell erzeugten Strom bezahlen muss. PV-Strom fällt zudem dezentral an und kann somit die Netzstabilität erhöhen.
In vielen Ländern der Welt und besonders in der Europäischen Union werden durch gesetzliche Förderprogramme Anschaffung und Betrieb von PV-Anlagen vorangetrieben. Die Art der Förderung reicht von Zuschüssen für den Erwerb bis zu fixierten Vergütungen für in das Netz eingespeisten Strom. Vor dem Erwerb einer Heimanlage sollte man sich genau über die lokalen Förderprogramme informieren, am besten bei einem professionellen Installateur.
Schritte zur eigenen Dachanlage
- Finde einen professionellen Installateur
- Hole verschiedene Angebote ein
- Prüfe die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Zuschüsse
- Finanzierungskonzept
- Versicherung
- Angebotsauswahl
- Installation der Anlage
1. Finde einen professionellen Installateur
Der wichtigste Schritt ist die Einholung mehrerer Angebote für schlüsselfertige Anlagen von professionellen Installateuren. Wir bei SANYO arbeiten mit spezialisierten Distributoren zusammen.
Wenn Sie uns wissen lassen, wo Sie zu Hause sind, leiten wir diese Informationen zu unseren lokalen Partnern weiter, und Sie erhalten einen Kontakt zu einem Installateur in Ihrer Nähe. Senden Sie dazu eine eMail an: solar.request
sanyo-solar.eu
Bitte informieren Sie in dieser eMail auch über den geplanten Installationsort und geben bitte Ihre Kontaktdaten an. Bitte gehen Sie davon aus, dass wir diese Informationen zu unseren Partnern weiterleiten. Sie werden wiederum nur bezüglich Ihrer angestrebten PV-Anlage angesprochen.
Der Installateur wird Ihnen nicht nur ein Angebot unterbreiten, sondern Sie auch beraten über Zuschüsse, Bestimmungen und andere wesentliche Details im Zusammenhang mit der Anschaffung einer PV-Anlage.
2. Hole verschiedene Angebote ein
Nachdem der Installateur die Machbarkeit und Anlagenauslegung analysiert hat, wird er Ihnen ein kommerzielles Angebot machen, dsa folgende Punkte umfassen sollte:
- Anlagengröße [kWp]
- Anzahl der Module und des Modultyps
- Wechselrichter (Marke und Type) und Auslegung (max. Leistung)
- Verschaltungsplan von Modulen und Wechselrichtern
- Voraussage des Jahresertrages
- Auswirkungen möglicher Verschattungen auf die Funktion und den Ertrag
- Auslegung des Gleichstromanschlusses (Verkabelung und Anschlussbox)
- Technische Möglichkeit zur Eigennutzung des PV-Stromes gegen Rückwärtslaufenlassen des Stromzählers (Net Metering)
- Befestigungssystem
- Untersuchung der Dachstatik
- Installation muss alle Leistungen abdecken zur Inbetriebnahme der Anlage
- Festpreis dafür sowie verbindliches Installationsdatum
Zusätzliche unter Umständen nützliche Leistungen, die der Installateur anbieten kann: Rentabilitätsbrechnungen, erweiterte Anlagengarantie, Versicherungen, Wartungsverträge, Datenaufzeichnung.
3. Gesetzlichen Rahmenbedingungen und Zuschüsse
Der nächste Schritt für die Realisierung der eigen Anlage ist die Prüfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen am Installationsort. Gesetzliche Vorgaben gibt es auch hinsichtlich der Zulassungen für die Installation einer PV-Anlage. Diese mögen optische Aspekte betreffen aber auch elektrische Normen und manches mehr. Diese Fragen sind am besten mit dem PV-Installateur vor Ort abzuklären. Der andere wichtige Bereich gesetzlicher Regelungen erstreckt sich auf Zuschüsse beim Anlagenerwerb und Vergütungen (Einspeisetarife), dann, wenn der erzeugte PV-Strom zu höheren Preisen bei der Einspeisung vergütet wird, als man selbst für Strom zu bezahlen hat. Auch diese Fragen sind genau zu klären, bevor man sich für ein Angebot entscheidet. Einige Installateure können auch solche verwaltungstechnischen Hürden für Sie überspringen, was, wenn gut gemacht, ein sehr nützlicher Service sein kann.
4. Finanzierungskonzept
PV-Anlagen stellen eine vergleichsweise hohe Anfangsinvestition dar, bevor sie viele Jahre bei geringen laufenden Kosten betrieben werden. Gewöhnlich finanziert der Betreiber seine Anlage ganz oder teilweise. In einigen Ländern existieren spezielle Finanzierungsbedingungen zur Förderung erneuerbarer Energien. Fragen Sie auch dazu Ihren Installateur. Unter Umständen brauchen Sie noch nicnht einmal zusätzliche Sicherheiten über die Anlage hinaus zu stellen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank oder Ihrem Installateur.
5. Versicherung
Anbetrachts der hohen Anschaffungskosten für eine PV-Anlage sollte man eine Versicherung abschließen. Fragen Sie Ihren Installateur nach empfehlenswerten Policen. Gewöhnlich decken solche Versicherungen Schäden durch Feuer, Hagel, Vandalismus etc. ab; einige auch Ertragsausfälle bei Anlagenausfall. Vor einem Neuabschluss sollte man überprüfen, inwieweit bestehende Hausversicherungen bereits einige Risiken, die von einer Dach-PV-Anlage herrühren, abdecken. Möglicherweise kann man kostengünstig bestehende Versicherungen aufstocken oder kombinieren.
6. Angebotsauswahl
Es ist empfehlenswert, mehrere Angebote einzuholen. Klären sie gründlich alle Fragen mit dem Installateur oder Komponentenhersteller. Eine PV-Anlage wird für mehr als 20 Jahre installiert - und die Entscheidung muss sorgfältig überlegt sein. Für eine Angebotsbewertung ist wesentlich:
- Erfüllt es Ihre Preiserwartung?
- Enthält es Bauteile und Komponenten in der erwarteten Qualität?
- Ist die Anlage nach den Erfordernissen ausreichend ausgelegt?
Es empfiehlt sich auch, über den Installateur Referenzen einzuholen, im Betrieb sich befindende Anlagen zu studieren oder die Angebotselemente mit anderen Betreibern zu diskutieren.
Dazu gibt es zahlreiche Internetforen.
7. Installation der Anlage
Die Installation ist abgeschlossen mit der Inbetriebnahme der Anlage, die gewöhnlich mit Installateur und lokalem Netzbetreiber abgestimmt werden muss. Von nun sollte Ihre Anlage Sie und das Netz für viele Jahre mit 'sauberem' Strom versorgen - bei niedrigen laufenden Kosten. Wir empfehlen, dass Sie die gesamte Anlagendokumentation sicher aufbewahren, besonders die Garantiebescheinigungen der Komponenten wie auch des Gesamtsystems.
pictures: SANYO Component Europe and www.freedigitalphotos.net
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